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Fokus
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Fr. 25. 6 (All day)So. 27. 6 (All day)

Künstlerische Arbeiten, die in den Studios der ecosphere dokumentiert werden

  • Blooming Love (2020)
    von Daniel Hengst (DE)
  • High Fidelity Wasteland II: The Proto-Plastic Groove (2021)
    von Darsha Hewitt (DE) in Zusammenarbeit mit Irene Perez Hernandez (DE)
  • Learning from the commons: a keystone to a rewilded future (2020)
    von Stefan Laxness (GB/IS)
  • Re:Places (2020)
    von Carolin Liebl (DE) & Nikolas Schmid-Pfähler (DE)
  • The 25th Cycle (2019)
    von Florent Di Bartolo (FR)
  • Artificial Intelligence (2018)
    von Doug Fishbone (GB)
  • Mosaic Virus (2018) und Myriad (Tulips) (2019)
    von Anna Ridler (GB)
  • #Mememanifesto (2020) 
    von Clusterduck (IT/FR/DE)
  • Online Culture Wars (2019)
    von DISNOVATION.ORG (FR)
  • Speculative Artificial Intelligence / Exp. #2 (2019)
    von Birk Schmithüsen (DE)

Die Beiträge der ecosphere beleuchten die Folgen der Digitalisierung auf unser Ökosystem, den Erkenntnisgewinn durch einen Perspektivwechsel weg vom Menschen und hin zu anderen Lebensformen sowie die Chancen einer „friedlichen Koexistenz“ und Kooperation der Arten.

Eröffnet wird das Programm von Ela Spalding, Künstlerin~Moderatorin und Kulturproduzentin mit einem Fokus auf die Praxis und Vermittlung von erweiterten Vorstellungen von Ökologie, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Spezies und ihrer Umwelt auseinandersetzt.

James Bridle, der mit seinem Buch New Dark Age. Der Sieg der Technologie und das Ende der Zukunft international Furore machte, untersucht in seiner Keynote am Samstagabend die Potentiale maschineller und über die menschliche hinausgehender Intelligenz sowie die ökologischen Auswirkungen von Technologie. Er fragt dabei auch nach den Möglichkeiten, wie wir unsere Beziehungen zu anderen Lebewesen im Streben um eine gerechtere und überlebensfähige Zukunft neugestalten können.

Wie eine sozial und ökologisch ausbalancierte Welt aussehen könnte, damit beschäftigt sich am Sonntag auch die an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Wissenschaft tätige Künstlerin, Dozentin, Wissenschaftlerin und Designerin Kat Austen.

Zuvor spricht der Architekturforscher, Künstler und ehemalige Projektleiter bei der Forschungsagentur Forensic Architecture Stefan Laxness über verschiedene Ansätze zur Wiederherstellung beschädigter Ökosysteme in Europa.

Der Samstagabend klingt mit einem Konzert des in Island lebenden Klang- und Medienkünstlers Konrad Korabiewski aus, der in seinen minimalistischen Kompositionen häufig mit Feldaufnahmen arbeitet und so die ihn umgebenden Ökosysteme erforscht.

An beiden Wochenendtagen ist vor Ort in Halle außerdem ein Hörspaziergang der Künstlergruppe LIGNA zu erleben. Ein Programm namens Ulysses 2.0 lässt die Teilnehmer:innen auf den Spuren des Odysseus wandeln und stellt die Frage, wie ein auf das Überleben aller Spezies bedachtes Verhältnis zwischen den Lebewesen dieser Erde aussehen könnte.

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